Auf natürlichem Weg zu gesundem Haar

Meist ist strähniges, glanzloses und stumpf wirkendes Haar auf eine ganze Reihe von Ursachen zurückzuführen – innerliche und äußerliche. Umso wichtiger ist es, auch beide Wege für Anwendungen zu nutzen. Vor allem aber hält die Natur alles bereit, was Ihnen zu schönem Haar verhilft – hier ein Überblick. 

Unsere Haare tragen wesentlich zu unserem Erscheinungsbild bei – haben wir Haarprobleme, leidet unser Selbstbewusstsein. Trotzdem sollten wir Schuppen, Haarausfall oder Spliss als Chance sehen: Unser Körper zeigt uns, dass etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist. Oft genug sind es nämlich Stress, aber auch der Mangel an Eisen, eine einseitige Ernährung, Hormonstörungen oder Schilddrüsenerkrankungen, die unsere Haare uns anzeigen. Natürlich reagieren sie auch auf aggressive Shampoos, zu häufiges Waschen oder Haarfarbe und Dauerwellen. Da die Probleme jedoch in der Regel zeitversetzt auftreten, wird die Ursachenermittlung schwierig.

Das Haar – ein Wunder der Natur 

Unsere Haare durchlaufen unterschiedliche Phasen: Die Anagenphase bezeichnet die natürliche Lebenszeit, in der das Haar ausreichend über die Wurzel genährt wird. Zu Beginn der folgenden Telogenphase trennen sich Haar und Wurzel, was naturgemäß die Versorgung unterbricht. Und doch hält es sich noch rund drei Monate auf dem Kopf – dann fällt es aus. Hormonstörungen, Stress oder Vitaminmangel können dafür sorgen, dass außergewöhnlich viele und noch relativ junge Haare gleichzeitig in die Telogenphase wechseln. Beginnt der Haarausfall, müssten Sie nun drei Monate zurückrechnen, um eine Ursache zu erkennen. Wer kann das schon? Sinnvoller ist es daher, einige Tipps zur Prophylaxe umzusetzen:

  •  Vitamin A kräftigt das Haar: Sie können es mit Beta-Carotin in Grünkohl, Möhren, Paprika und anderen Gemüsesorten zu sich nehmen.
  • Vitamin des B7 hilft gegen Haarausfall und bei dünnem Haar: Essen Sie Nüsse, Hülsenfrüchte, Ölsaaten wie Kürbiskerne und Vollkornprodukte.
  • Vitamin C verbessert Haargesundheit: Greifen Sie auf Zitrusfrüchte sowie Paprika und Brokkoli, aber auch Sanddornsaft zurück.
  • Eisen fördert das Haarwachstum: Eisen ist in Spinat, Grünkohl und Mangold, aber auch Dörrobst und Beeren enthalten.
  • Kupfer verleiht Ihrem Haar Power: Sie konsumieren Kupfer mit Vollkornerzeugnissen, Hülsenfrüchten, Nüssen, Kakao und Sonnenblumenkernen.
  • Zink unterstützt das Haarwachstum: In Nüssen, Eiern und Mais, aber vor allem Kürbiskernen, Leinsaat und Mohn ist dieser Mineralstoff enthalten.
  • Silicium verbessert Qualität Ihrer Haare: Gute Silicium Lieferanten sind neben Hirse, Gerste und Hafer vor allem Bambus und Zinnkraut.
Nicht nur Haare unterstützen – tierische Fette vermeiden

Tierische Fette erhöhen nicht nur die Risiken in Bezug auf Übergewicht oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sie strapazieren auch Ihre Haare. Besonders kritische Zeiten sind im Gesundheitsmond Mondkalender angegeben. Die Talgproduktion wird nämlich angeregt, was zu einer fettigen Kopfhaut und zu Haarausfall führen kann. Unsere Ernährung ist also ein wesentlicher Faktor, der über unsere Haargesundheit entscheidet. Doch die Natur bietet auch vielfältige Heilpflanzen, die Sie zur äußeren Anwendung nutzen können, wie beispielsweise Kapuzinerkresse, Ingwer, Brennnessel oder Rosmarin. Sie können Tinkturen in die Kopfhaut massieren, aber Tee trinken oder zur Haarspülung verwenden. Bei fettigem Haar bietet sich zum Beispiel Kamillentee an, da die Kamille die Talgdrüsen beruhigt und somit deren Produktion eindämmt.

Ist Ihr Haar strapaziert, verwöhnen Sie es doch mit einer ganz natürlichen Haarkur: Zerdrücken Sie eine halbe Banane und verrühren Sie diese mit einem Esslöffel Hagebutten Kernöl, einem Bio-Eigelb, einem Teelöffel Carotinöl oder Karotten-Extrakt sowie fünf Tropfen ätherischem Zitronenöl. Nun können Sie die Masse auf Ihr trockenes Haar auftragen, eine Folie darüber breiten und für ein bis zwei Stunden einwirken lassen. Waschen Sie im Anschluss die Haarkur mit einem sanften Shampoo aus – und lassen Sie sich überrasche: Biotin, die Vitamine A, B6, K und C sowie Folsäure werden Ihr Haar wieder zum Glänzen bringen.

Beachten Sie bei der Haarpflege die optimalen Termine nach dem Gesundheitsmond Mondkalender. Ihre Maßnahmen sind dann noch erfolgreicher.

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