Der Vollmond im Skorpion

 

Der Mond im Skorpion – bei Vollmond sind schlaflose Nächte inklusive

 

Der Erdtrabant beeinflusst nicht nur die Gezeiten, er wirkt sich auf unsere Gesundheit, unser Leben und unsere Leistungsfähigkeit aus. Auf seiner steten Wanderung am Firmament verändert sich jedoch sein Einfluss – die Kombination mit den Tierkreiszeichen gibt uns dazu Aufschluss.

Skorpion im Gesundheitsmond-Kalender

Der Skorpion wird dem Element Wasser zugeordnet, die in der Zeit vom 24. 10. bis 22. 11. Geborenen wissen um ihre vernünftige, selbstsichere, aber auch unkonventionelle Veranlagung. Für die Gesundheit spielt jedoch die Phase eine wichtigere Rolle, in der der Mond durch das Tierkreiszeichen wandert: Einerseits nimmt der Körper in dieser Zeit vor allem Kohlehydrate intensiv auf – hier empfiehlt es sich, einen Gang kürzer zu schalten, andererseits reagiert er bei Vollmond empfindlicher in Bezug auf Schlafstörungen sowie Erkrankungen der Harnwege oder Geschlechtsorgane. An diesen Tagen, die im Gesundheitsmond-Kalender sofort zu erkennen sind, sollten Sie die Becken- und Nierenregionwarm halten.

Lästige Harnweginfektionen – vielfältige Ursachen

Über die Hälfte aller Frauen, aber auch Männer in den 60-ern müssen erleben, wie unangenehm eine Harnweg- oder Blasenentzündung sein kann: Der ständige Drang zum Wasserlassen und das Brennen sind dabei noch die harmlosen Seiten. Kann die Entzündung nicht schnell eingedämmt werden, kommen nicht selten Bauchkrämpfe und Blut im Urin hinzu – der Gang zum Arzt ist dann unvermeidbar. Allerdings wird dieser direkt zum Antibiotikum greifen, um die meist verantwortlichen Bakterien wirkungsvoll zu bekämpfen. Diese Bakterien stammen in der Regel aus Scheide oder Darm, normalerweise werden die Harnwege vor einer solchen Invasion durch das Immunsystem geschützt. Ist dieses aber angegriffen, sorgen die Bakterien für ein Anschwellen der Blasenwand und deren Entzündung. Die eigentliche Ursache liegt also nicht im Bakterienbefall, sondern im fehlenden Schutzmechanismus – das Immunsystem ist der Dreh- und Angelpunkt.

Mond im Skorpion – vorbeugen besser als heilen

Um einer antibiotischen Behandlung zu entgehen, die letztendlich einer ganzen Menge “guter” Bakterien ebenfalls den Garaus macht und so den Boden für Pilzinfektionen bereitet, bieten sich vor allem in der Skorpion-Phase des Mondes eine ganze Reihe von Maßnahmen an: Ausreichend zu trinken, empfiehlt sich immer. Verwenden Sie dazu stilles Wasser und in dieser Zeit für die Blase geeignete Kräutertees, die auch entzündungshemmend wirken, wie beispielsweise Birkenblätter, Ackerschachtelhalm oder Goldrute. Spüren Sie bereits erste Anzeichen einen Blasenentzündung, sollten Sie auf Bärentraubenblätter-Tee zurückgreifen – der wird wegen seiner antibakteriellen Wirkung Ihren Harnwegen gut tun. Darüber hinaus können Sie mit Preiselbeer- oder Cranberry-Saft etwas Abwechslung in die Getränke-Auswahl bringen, die Cranberries aber auch in anderer Form konsumieren. Sie enthalten nämlich Proanthocyanidine, die die Innenwand der Blase stärken. Und natürlich sollten Sie in der Skorpion-Phase des Mondes für warme Füße sorgen und die Nieren-Becken-Gegend gut einpacken. So beugen Sie einer Harnwegsentzündung rechtzeitig vor.

Immunsystem bewusst stärken – Gesundheitsmond-Kalender hilft dabei

Letztendlich entscheidet die Beschaffenheit unseres Immunsystems darüber, ob eine Krankheit zum Ausbruch kommt – oder eben nicht. Im Gesundheits-Mondkalender habe ich daher nicht nur wichtige Hinweise zu kritischen Phasen zusammengestellt, sondern eben auch die Tipps, wie Sie sich effektiv schützen können. Dazu gehört eine grundlegende Empfehlung: Sollte Ihr Körper mit Fieber und/oder Schmerzen signalisieren, dass er gerade einen Kampf auszufechten hat, geben Sie ihm Ruhe und Unterstützung. Sollten Sie also in der Skorpion-Phase des Mondes an einer Harnwegsentzündungleiden, haben Sie die Wahl: die schnelle Unterdrückung mit Antibiotika oder die Bekämpfung der wirklichen Ursachen. Stärken Sie Ihr Immunsystem grundlegend, Ihr Körper braucht dazu ausreichend Ruhe und ausgewogene Ernährung.